Pflerscher Tribulaun (III)


Er ist der dominierende Berg, wenn man bei Gossensass nach Pflersch fährt. Ein 3.097 mt. hoher abweisender Felsklotz. Ein Dolomitengipfel abseits der Dolomiten. Er gilt als einer der schwierigsten zu erreichenden Gipfel der Stubaier Alpen. Gerade deshalb ist der zwar etwas brüchige und steinschlaggefährdete Gipfel ein lohnendes Ziel für ambitionierte Bergsteiger.

Ausgangspunkt für unsere Besteigung war der Parkplatz an der Zufahrtsstraße zur Ochsenalm in Innerpflersch. Auf dem Weg Nr. 6 beziehungsweise 8 geht es hinauf in Richtung Tribulaunhütte. Kurz vor der Hütte zweigt man rechts ab und gelangt ziemlich gerade an den Fuß der Südwand. An einer schluchtartigen Rinne, welche von rechts unten nach links oben verläuft, klettert man höher. Am besten am Schluchtgrund bis zu deren Ende folgen und über Schotterfelder und Schutt-Rinnen immer den Steinmännchen folgend weiterklettern. Insgesamt eine etwas brüchige Angelegenheit.

Es folgen immer wieder schuttbedeckte Bänder und ausgesetzte Querungen, aber in diesem Bereich ist die Wegfindung durch viele Steinmännchen nicht schwierig. Der Fels wird nach oben hin immer besser. Im letzten Teil unterhalb des Gipfels, was zugleich auch die Schlüsselstelle im III. Grad darstellt, ist der Fels gut und man kann ordentlich zupacken. Die Stelle ist mit einem Fixseil entschärft.

Bei unserer Begehung sind wir im oberen Teil in frischen Neuschnee gekommen, was die Tour etwas anspruchsvoller hat werden lassen. Umso schöner war danach aber der Ausblick vom Gipfel auf die umliegenden angezuckerte Berge der Stubaier Alpen und nach Süden zu den Dolomiten.



Topo: Tribulaun - Normalweg (Routenverlauf):

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Tribulaun
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Tags: Hochtour, Alpinklettern, Südtirol, Alpenhauptkamm, Pflersch, Pflerscher Tribulaun, Normalweg, Topo

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