Langkofel - Normalweg

Normalweg (III)

  • ab 300,- €
  • Parkplatz Sellajoch Haus

Beschreibung

Der Berg: ​ Der Langkofel kann ohne weiteres als Wahrzeichen von Gröden betrachtet werden. Ein Dolomitenmassiv wie aus einer anderen Welt. Zum einen steht der mächtige Langkofel mit seinem massigen Felsaufbau da wie ein Fels in der Brandung. Zum anderen ist er umgeben von schlanken Zinnen wie der Fünffingerspitze dem Innerkoflerturm oder dem Zahnkofel. Abgerundet wird dieses wilde und atemberaubend schöne Massiv von der Grohmannspitze, dem Plattkofel und zahlreichen weiteren lohnenden Klettertürmen wie etwa dem Salamiturm. Wer sich in das Herz dieses Massivs begibt, taucht ein in eine Märchenwelt aus Fels. Nur wenige Schritte vom Massentourismus des Sellajochs und den rings um den Langkofel verteilten Luxushütten, die schon lange nicht mehr die Bezeichnung "Hütte" verdient hätten. Auf all diesen Wahnsinn schaut man vom Gipfel dieses einzigartigen Berges hinunter und wird sich Fragen ob all es all das wirklich brauchen würde. Die Natur hat diesem Flecken Erde ja eigentlich schon alles gegeben.​ ​ Die Tour: ​ Wir treffen uns auf dem Parkplatz des Sellajochhauses unterhalb des Sellajochs. Alternativ kann auch eine Übernachtung auf der Toni Demetz Hütte in Betracht gezogen werden um diese lange und anstrengende Tour mehr genießen zu können. Sind wir auf die Bahn angewiesen, ist zügiges Klettern und gute Kondition angesagt. Hinter der Toni Demetz Hütte beginnt nach einem kurzen Abstieg das Fassaner Band. Ab hier wird für die nächsten 6-8 Stunden im Seil geklettert. Konzentriert steigen wir über das Band entlang von einigen kürzeren Kletterstellen bis zum großen Kessel mit den Gletscherresten des Langkofel. Links der berüchtigten Eisrinne klettern wir über eine Felsrippe bis zur nächsten Scharte und erreichen das Amphitheater. Hier stoßen wir erst auf den eigentlichen Weg der Erstbesteigung von Paul Grohmann, der heutzutage aufgrund der Steinschlaggefahr nicht mehr geklettert wird. Weiter über die Führerrinne erreichen wir die grüne Biwakschachtel. Dahinter befindet sich die Schlüsselstelle der Route hinauf auf den gelben Turm. Haben wir auch diese gemeistert, folgen wir noch ein Stück dem Grat und stehen nach ca. 4 Stunden auf dem Gipfel. Der Abstieg erfolgt in etwa entlang der Aufstiegsroute, wobei ein einigen Stallen abgeseilt wird. Für den Abstieg werden wir in etwa gleich lange brauchen wie für den Aufstieg.

Kontaktangaben

andreas0102@hotmail.com

Oberdorf, 4, 39040 Feldthurns, Bozen, Italien

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Andreas Brunner Georg Plattner Str. 12  39040 Feldthurns

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